Schwimmen Schweben

Lesung und Gespräch mit Jaqueline Scheiber

19:00 Uhr

Literaturhaus Mattersburg

Jaqueline Scheiber hat jegliche sportliche Disziplin lange gemieden. Zu groß war die Unsicherheit, zu fremd die Codes. Doch eines Tages fasst sie allen Mut zusammen und taucht sprichwörtlich ein in eine neue Welt. Sie entdeckt das Schwimmen für sich und mit jedem Zug fühlt sie sich leichter, mit jeder Bahn wächst die innere Ruhe. In ihrem Essay erkundet Jaqueline Scheiber, was Schwimmen in uns auslösen kann. Durch ihre Urgroßmutter, die nie schwimmen lernen durfte und ihre Mutter, die für Ungarns Schwimmteam in internationalen Wettbewerben antrat, erkennt sie die politische Dimension des Schwimmens.

Jaqueline Scheiber

1993 geboren, im Burgenland aufgewachsen, lebt und arbeitet seit 2012 in Wien als Autorin, Kolumnistin und Content Creator. Jaqueline Scheiber studierte Soziale Arbeit und arbeitete bis 2022 mit Suchterkrankten, sowie im Kinder- und Jugendschutz. 2010 begann sie unter dem Pseudonym "Minusgold" Texte im Internet zunächst auf ihrem Blog, dann auf Instagram zu teilen. 2017 war sie Mitbegründerin des Young Widow_ers Dinnerclub Wien. Scheiber arbeitet immer wieder für Institutionen Bildender Kunst (Landesgalerie Niederösterreich, Kunsthalle Krems, Kunstforum Wien Bank Austria, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe). Sie beschäftigt sich mit den Schwerpunkten digitale Identität, Schönheitsnormen, mentale Gesundheit, Umgang mit Sozialen Medien sowie Influencer Marketing und Medienkompetenz. Weiter ist sie Co-Host des Podcasts „Die Kunstcouch“, wo sie sich in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und der Psychotherapeutin Gloria Grabmayer fragt, was die Kunst in uns bewegt. Zuletzt erschienen von ihr »Ungeschönt« (Piper 2023) und »Offenheit« (Kremayr & Scheriau 2020) sowie ihr Roman »Dreimeterdreißig« (Leykam 2024), der für den Debütpreis des Harbourfront Literaturfestivals nominiert wurde. Jasmin Scheiber spricht Deutsch und Ungarisch.

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