Filmabend "Parndorfer Platte" (1976)

Regie: Tamas Ujlaki, Buch: Klara Köttner-Benigni - Anmeldung erforderlich

Mit freundlicher Unterstützung durch den ORF

19:00 Uhr

Literaturhaus Mattersburg

Am Mittwoch, 25. Februar zeigt das Literaturhaus Mattersburg den Film Parndorfer Platte, der im Jahr 1976 im Rahmen der ORF-Reihe Vielgeliebtes Österreich entstand. In den etwa einstündigen Filmen wurden von 1975 bis 1977 verschiedene Regionen Österreichs in einem essayistisch-dokumentarischen Stil porträtiert.

Parndorfer Platte entstand in der Regie von Tamás Uljaki und nach dem Buch der lange im Burgenland ansässigen Journalistin, Umweltaktivistin und grenzüberschreitenden Literaturvermittlerin Klara Kötten-Begnini (1928-2015). Das Filmdokument richtet seinen Blick  auf den Alltag und die Naturlandschaft einer Gegend, die man heute in erster Linie mit einer stilisierten Outlet-Welt, unzähligen Windrädern und einer Autobahn verbindet. In poetischen Filmsequenzen erzählt der Film von der Geschichte der Region, vom Pendlerdasein, vom  Leben auf den Meierhöfen, von der Mehrsprachigkeit und der Nähe zu einer Grenze.

Wir laden Sie ein, gemeinsam dieses Film- und Zeitdokument anzuschauen und im Anschluss darüber ins Gespräch zu kommen.

Parndorfer Platte
Regie: Tamas Ujlaki
Jahr: 13.8.1976
Format: Digital, Farbe
Fassung: Deutsche Originalfassung
Länge: 59 min

Klara Köttner-Benigni

wurde 1928 in Wien geboren und war eine österreichische Schriftstellerin, Publizistin und Umweltaktivistin. Studium der Psychologie und Soziologie. Sie lebte ab 1958 im Burgenland, ab 1964 war sie freie Mitarbeiterin des ORF Burgenland. Mitarbeit bei Amnesty International sowie Natur- und Tierschutzvereinigungen. Ab 1978 Aufbau eines Kulturaustausches mit der Tschechoslowakei bzw. Slowakei, Zusammenarbeit mit der Österreichisch-Tschechoslowakischen Gesellschaft. Vorstandsmitglied des Österreichischen Schriftstellerverbands, Mitglied des Österreichischen PEN-Clubs. Sie veröffentlichte Beiträge in regionalen Kulturzeitschriften, später auch Essays und Gedichte mit gesellschaftskritischem und kulturhistorischem Anspruch, Nachdichtungen, Lyrik- und Prosabände. Ab 1970 kämpfte sie mit aller Kraft gegen das bereits im Bundesstraßengesetz verankerte Projekt einer Brücke über den Neusiedler See.

Tamás Uljaki

Tamás Ujlaki ist Kameramann und Regisseur. Er ist bekannt für Showchance (1969), Was die Nacht spricht (1986) und Rutt Deen (1993). Absolvierte die Wiener Filmakademie und unterrichtete als Lehrbeauftragter bis 2025 im Bereich Technische Arbeitstechnik Filmjournalismus an der Universität Wien. Derzeit ist er an der Filmschule Wien tätig.

Eintritt: Freie Spende
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter lisa.schwarz_at_literaturhausmattersburg.at erforderlich.

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Fotografien und/oder Filme erstellt, die für Pressearbeit und Berichterstattung sowie in verschiedenen Sozialen Medien, Publikationen und auf unserer Website verwendet werden. Sollten Sie nicht damit einverstanden sein, wenden Sie sich bitte an das Team des Literaturhauses Mattersburg.

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