Wolfgang Ehrenhoefer

Foto: Hans Wetzelsdorfer

UND WIEDER IST MAI - Gedichte vom dritten Frühling

 

Ich habe dich

- ein scheues reh -

in einem zarten netz gefangen

und finde mich

auf schmalstem grat

zwischen reue und verlangen.

Kaum wage ich

dein dunkles haar

mit fingerspitzen nur zu streichen,

aus purer angst,

du könntest mir

- weil zu bedrängt -

wieder entweichen.

Zum/r Autor/in

Textprobe

Geb. 1946 in Fürstenfeld, aufgewachsen in Eisenstadt, unterrichtete als Lehrer in Frauenkirchen, Stoob und Oberpullendorf.

Mitglied der Autorengemeinschaft DOPPELPUNKT, der "Gesellschaft der Lyrikfreunde" und des "Verbandes Katholischer Schriftsteller Österreichs".

Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und im ORF

Veröffentlichungen:

„Auf der Suche", Eisenstadt 1982, „Ich male dir ein Bild mit Worten", Oberpullendorf 1987 „Hörst du?", Worms 1992, „Ob Feder oder Zunge: Hauptsache spitz. Satiren", Wien 2001

www.wolfgang-ehrenhoefer.at

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