Wilderer

Lesung und Gespräch mit Reinhard Kaiser-Mühlecker im Haus der Begegnung in Eisenstadt

Anmeldung erbeten

19:00 Uhr

»Ich sehe es wirklich als eine Art Verpflichtung an, die Welt, die ich kenne, darzustellen, also erfahrbar zu machen – einem, der sie nicht kennt.«  Reinhard Kaiser-Mühlecker

Von Jakob hat der Autor  bereits in seinem Roman  Fremde Seele, dunkler Wald (2016) erzählt, seine Geschichte und die seiner gesamten Familie wird in dem nun erschienenen Band  Wilderer  weitergeschrieben. Jakob führt den Hof der Familie und kämpft gegen den Niedergang. Als sich die Künstlerin Katja als Praktikantin anbietet, scheinen sich die Dinge zum Guten zu wenden. Gemeinsam bauen sie eine biologische Tierhaltung auf, sie heiraten und bekommen einen Sohn. Doch Jakob findet keine Ruhe, sein grausamer Zorn bricht immer wieder hervor. Hat Katja ihn getäuscht, hat sie nur mal einen wie ihn haben wollen, einen Bauern? Reinhard Kaiser-Mühlecker erzählt von Herkunft und existentieller Verlorenheit in einer Welt, die sich radikal wandelt.

Über Reinhard Kaiser-Mühlecker

Reinhard Kaiser-Mühlecker wurde 1982 in Kirchdorf an der Krems geboren und wuchs in Eberstalzell, Oberösterreich, auf. Er studierte in Wien und führt die Landwirtschaft seiner Vorfahren. Sein Debütroman ›Der lange Gang über die Stationen‹ erschien 2008, anschließend die Romane ›Magdalenaberg‹, ›Wiedersehen in Fiumicino‹, ›Roter Flieder‹, ›Schwarzer Flieder‹ sowie ›Zeichnungen. Drei Erzählungen‹. Der Roman ›Fremde Seele, dunkler Wald‹ stand 2016 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Zuletzt erschien der Roman ›Enteignung‹. Für sein Werk wurde Reinhard Kaiser-Mühlecker mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Österreichischen Staatspreis.

Eintritt: Freie Spende

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um Anmeldung. Sie können aber auch ohne Anmeldung an dieser Veranstaltung teilnehmen, es sind ausreichend Plätze vorhanden.
Anmeldung unter

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