Sanja AbramovićSophie ReyerStefan Adrian

Frische Texte

mit Sanja Abramović, Sophie Reyer und Stefan Adrian in der Bauermühle Mattersburg

Neues von burgenländischen AutorInnen und neue burgenländische AutorInnen

Do 29.08.2019 19.00 Uhr

An dem Abend werden Sanja Abramović, Sophie Reyer und Stefan Adrian ihre literarischen Arbeiten vorstellen. Sanja Abramović hat 2018 den Literaturpreis des Burgenlandes verliehen bekommen. Ihr ausgezeichneter Prosatext „False-Memory-Syndrome“ thematisiert wie trügerisch Erinnerungen sein können. Ebenfalls 2018 kam Stefan Adrian mit seiner Erzählung „gybym“ auf die Shortlist des FM4 Wortlaut Wettbewerbs und in die Anthologie Wortlaut 18. Sophie Reyer veröffentlichte heuer im Czernin Verlag den Roman "Die Freiheit der Fische". Jakob, die Hauptfigur des Buches, ist Autist und wächst in einem Bergbauerndorf in Tirol auf, in einer Gemeinschaft, die ihn und sein Verhalten nicht verstehen kann und es auch gar nicht versucht – bis er schließlich zum Aussteiger wird. Sophie Reyers einfühlsame und bildhafte Sprache öffnet den Leserinnen und Lesern die faszinierende Welt Jakobs. Das Buch basiert auf einer wahren Geschichte.

Sanja Abramović wurde 1982 in Karlovac (Kroatien) geboren. Im Alter von neun Jahren kam sie nach Österreich. Sie lebt in Eisenstadt und unterrichtet Deutsch und Kroatisch im Gymnasium Kurzwiese in Eisenstadt. Die Autorin schreibt ihre Texte in Deutsch. Sie studierte Germanistik und Slawistik an der Universität Wien und war auch als Trainerin in der Erwachsenenbildung tätig. Ihre Abschlussarbeit zum Thema „Das Kollektiv in der Literatur für Kinder und Jugendliche“ wurde im VDM Verlag veröffentlicht. 2015 errang Sanja Abramović den zweiten Platz beim Energie Burgenland Literaturpreis und 2004 den dritten Platz beim Literaturpreis „Schreiben zwischen den Kulturen".

Sophie Reyer wurde 1984 in Wien geboren. Sie ist promovierte Philosophin und arbeitet am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien sowie an der Pädagogischen Hochschule Hollabrunn. Seit 2017 ist sie Lehrgangsleiterin der Wiener Schreibpädagogik. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Theatertexte für Erwachsene und Kinder. Diverse Preise und Stipendien.

Stefan Adrian wurde 1975 in Eisenstadt geboren, aufgewachsen ist er im Seewinkel unweit der ungarischen Grenze. Stefan Adrian lebt seit 2002 in Berlin, wo er als Journalist und Autor tätig ist. 2008 veröffentlichte er gemeinsam mit Kai Schächtele ein Buch über den österreichischen Fußball „Immer wieder nimmer wieder. Vom Schicksal des österreichischen Fußballs“. 2017 wurde dieses im KIWI Verlag neu aufgelegt. Im Herbst 2014 erschien sein erster Roman "Bluffen" über Berlin in den Nullerjahren bei mikrotext, 2016 ebenfalls bei mikrotext das erste gereimte Cocktailrezeptebuch "Der Gin des Lebens".

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