Kunstbuch von Eveline Lehner Kunstbuch über Werkstatt Breitenbrunn

Auf zur Kunst - Kunstbücher im Burgenland

Literaturfahrt zu Eveline Lehner und Fria Elfen, mit Eva Maltrovsky und Sabine Schmall, Anmeldung erforderlich

Künstlerinnen in ihren Werkstätten, Kunst in Büchern

Fr 06.04.2018 Treffpunkt 15.00 Uhr

An dem Tag besuchen wir die Werkstätten der Künstlerinnen Eveline Lehner und Fria Elfen, können deren Kunst am Ort des Entstehenes betrachten und erfahren von Eva Maltrovsky und Sabine Schmall, den Autorinnen des Buches über die Werkstatt Breitenbrunn, warum und wie internationale Avantgardekunst in den 60-er Jahren im ländlich-bäuerlichen Breitenbrunn heimisch werden konnte. Bei der Veranstaltung stehen auch zwei außergewöhnliche Kunstbücher, die in den letzten Jahren im Verlag edition lex liszt12 veröffentlicht wurden, im Mittelpunkt.

Drehbuch | Script
von und über Eveline Lehner

Die Werkschau bietet Einblick in das Schaffen der Künstlerin Eveline Lehner. Neben ihrem wesentlichsten Medium, der Keramik, zeigen sich Verbindungen zur Grafik und Malerei. Das Werk von Eveline Lehner ist geprägt von einer konstanten Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen und den Gestaltungsmöglichkeiten und der Suche nach einer authentischen Formensprache. Mit Beiträgen u. a. von Klaus-Jürgen Bauer, Manfred Gollowitsch, Claudia Tebel-Nagy und Katharina Tiwald.

Werkstatt Breitenbrunn 1967-1980
Kritsch-Schmall Sabine | Maltrovsky Eva | Voggeneder Elisabeth

Internationale Avantgarde im Burgenland.
Mit Beiträgen von Hermann J. Hendrich, Sabine Schmall, Eva Maltrovsky, Dieter Ronte, Siegfried J. Schmidt, Susanne Schmall, Elisabeth Voggeneder und Peter Weibel

Es war ein Wagnis und bedurfte eines Künstlerpaares mit besonderer Verve: 1967 öffneten die gebürtige Wienerin Fria Elfen und der aus Kleve am Niederrhein stammende Wil Frenken ihr Haus im damals ländlich-bäuerlich geprägten Breitenbrunn am Neusiedler See, um internationale Avantgardekunst zu präsentieren, zu produzieren und zu diskutieren, und die Menschen abseits städtischer Kulturmetropolen mit damals neuen Strömungen zu konfrontieren. Konkrete Kunst, Op Art, Visuelle Poesie, Experimentalfilm, Konzeptkunst, Fluxus, Aktion und Happening, eben brandheiß debattiert, fanden in der „Werkstatt Breitenbrunn“ eine Plattform. Im Bereich der Computerkunst wurde Pionierarbeit geleistet. Die Liste der Protagonisten und Protagonistinnen liest sich wie ein Who is Who der Avantgarde jener Zeit: Marc Adrian, Otto Beckmann, Linda Christanell, Siegfried Cremer, VALIE EXPORT, Herbert W. Franke, Eugen Gomringer, Helga Philipp, Takako Saito, Siegfried J. Schmidt, Peter Weibel und viele weitere mehr.
Jahrzehnte nach dem Ende der „Werkstatt Breitenbrunn“ im Jahr 1980 drohten ihre Geschichte und ihr Einfluss auf die gegenwärtige Kunst in Vergessenheit zu geraten.Beiträge u.a. zur Programmatik der Werkstatt, zu ihrer Positionierung in der Kunstgeschichte, eine ausführliche Chronologie und persönliche Erinnerungen von Beteiligten sowie zahlreiche Abbildungen stellen die außergewöhnliche Initiative in das ihr gebührende Licht. Die dokumentarische Positionierung aus heutiger Sicht macht deutlich, dass auch entscheidende Anregungen für jetzt aktuelle Kunstformen gesetzt werden konnten.

Anmeldung erforderlich unter:

oder 0699 / 119 70 667