Reise nach Kalino

mit Radek Knapp

„Wichtigen Themen sollte man sich mit leichter Hand nähern." R.K.

Do 07.03.2013 19.00 Uhr

Literaturhaus Mattersburg

Detektivroman mit einer Brise Science Fiction    

In Radek Knapps neuem Roman „Reise nach Kalino" soll Julius Werkazy, ein Detektiv alten Schlages, einen geheimnisvollen Mord aufklären. Obwohl er nicht zu den erfolgsverwöhnten Jägern von Verbrechern gehört, bittet in der mysteriöse Landesgründer von Kalino F. Osmos um Hilfe. Doch dazu muss der Detektiv hinter das Geheimnis der Menschen von Kalino kommen: Niemand dort scheint älter als dreißig zu sein.... Der Roman unterhält mit viel Spannung, Humor, Skurrilität und futuristischer Atmosphäre.

Satirischer Blick

"Es ist keine wirkliche Science-Fiction. Ich bin auch kein großer Fan von Science-Fiction-Romanen, obwohl ich Stanislaw Lem wirklich sehr gut kannte. Aber auch damals habe ich mir gesagt, ich würde lieber Franz Kafka kennen lernen als Stanislaw Lem, obwohl ich mich nicht beschweren will. Aber auf jeden Fall ist es so, dass ich sehr gern eine spannende Geschichte schreiben wollte....Ich finde es ist eigentlich ein Gegenwartsroman." Radek Knapp über "Reise nach Kalino".

Radek Knapp wurde 1964 in Warschau geboren und lebt seit 1976 als freier Schriftsteller in Wien. 1994 debütierte er mit dem Erzählband „Franio",  für den er den „aspekte" Literaturpreis  erhielt. Bekannt wurde er mit dem Roman „Herrn Kukas Empfehlungen". Mehrere Buchveröffentlichungen, zuletzt: „Papiertiger" (2003) und „Gebrauchsanweisung für Polen" (2005).